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Mit dem CyberKnife gegen den Tumor

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Alexander Muacevic

Direktor I Neurochirurg – Radiochirurg

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Münchner Ärzte behandeln Krebspatienten mit dem weltweit modernsten Strahlenchirurgie-Roboter.

Das CyberKnife lässt eine Utopie wahr werden: das Operieren ganz ohne Skalpell. Die Methode kann einzelnen Patienten helfen - und ist doch keine Wunderwaffe gegen Krebs. Scheinbar aus dem Nichts rieselt zurückhaltende Musik, dunkles Holz verkleidet die sanft geschwungenen Wände, in der Ecke stehen Getränke bereit, verdeckte Leuchten erhellen das Wartezimmer. Es sieht nicht aus wie beim Arzt, fühlt sich nicht an wie eine Praxis - und auch Menschen im weißen Kittel sucht man hier vergebens: Alles im Münchner CyberKnife-Zentrum auf dem Campus der Uni-Klinik Großhadern ist darauf ausgelegt, dass Gäste sich nicht als Patienten fühlen. Dabei sind die Menschen schwerkrank, die hier behandelt werden. Bei vielen wuchert ein Tumor im Gehirn, andere leiden an Lungenkrebs. Wenn sie zu Alexander Muacevic kommen, geht es bei manchen von ihnen schon nicht mehr darum, den Krebs zu heilen. Oft sollen Metastasen behandelt werden, also im Körper verteilte Tochtergeschwulste. Der Neurochirurg Muacevic und seine Kollegen behandeln ihre Patienten mit Hilfe von Strahlen. Auf weiße Kittel und den Geruch nach Desinfektionsmitteln können die Mediziner auch deshalb verzichten, weil sie etwas Paradoxes schaffen: Sie operieren ohne Skalpell.

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