Schätzungsweise 500 bis 600 Lymphknoten (engl. node = Knoten) beinhaltet unser Organismus, umgeben von dichtem Bindegewebe und verbunden mit Nerven, Blut- und Lymphgefäßen [1, 2]. Im Kopf-Hals-Bereich findet sich etwa die Hälfte aller Lymphknoten. Aber auch unter den Achseln oder in der Leistengegend kommen sie gehäuft vor.
Wie auch die Mandeln oder beispielsweise Milz, gehören Lymphknoten zu den lymphatischen Organen. Ziel des menschlichen lymphatischen Systems ist es u.a., Krankheitserreger zu erkennen und eine Verbreitung dieser Erreger in unserem Körper zu verhindern [2].
Als Antwort auf immunologische Stimuli können Blut- und Lymphfluss beispielsweise um ca. das 25-Fache und die Größe einzelner Lymphknoten bis um das 15-Fache zunehmen [1].
Lymphknotenmetastasen entstehen, wenn andere Krebserkrankungen – die Primärtumoren – streuen. Die Krebszellen gelangen über das Blut oder Lymphsystem bis in die Lymphknoten. Manchmal sind die Metastasen bereits bei der ersten Diagnose vorhanden, in anderen Fällen entwickeln sie sich später – mitunter erst viele Jahre nach der Behandlung der ursprünglichen Krebserkrankung.
Metastasen können also zu unterschiedlichen Zeiten im Verlauf einer Krebserkrankung entstehen. Das passiert nicht bei jeder Krebserkrankung automatisch, sondern nur bei einem Teil der Betroffenen [3]. Warum das so ist, wird wissenschaftlich noch nicht genau verstanden und ist Gegenstand aktueller Forschung.
Ein Lymphknotenbefall in unmittelbarer Nähe des Primärtumors wird zumeist nicht als fortgeschrittene Erkrankung gewertet – die Behandlung der Metastasen zielt in diesen Fällen auf Heilung ab.
Liegen Hinweise auf Lymphknotenmetastasen vor, wird typischerweise häufig eine operative Resektion vorgenommen und eine sich anschließende herkömmliche Strahlentherapie empfohlen, um das Risiko eines Rezidivs zu senken [4].
In ausgewählten Situationen können Lymphknotenmetastasen alternativ aber auch mit der CyberKnife-Therapie ambulant behandelt werden. Für betroffene Patientinnen und Patienten kann dadurch mitunter eine mikrochirurgische Resektion vermieden werden – und damit die Belastung eines operativen Eingriffes sowie damit verbundener Komplikationen und Nebenwirkungen.
Hier im ERCM haben wir gemeinsam mit unseren medizinischen Partnern bereits viele Patientinnen und Patienten mit Lymphknotenmetastasen behandelt und verfügen somit in diesem Bereich über eine sehr große radiochirurgische Erfahrung.
Um eine bereits bestehende Krebserkrankung und deren weiteren Verlauf beurteilen zu können, ist auch das Auftreten von Lymphknotenmetastasen relevant. Sie können nämlich nicht nur erhebliche Auswirkungen auf das jeweilige Krankheitsstadium haben, sondern auch hinsichtlich individuell verfügbarer Behandlungsmöglichkeiten – und nicht zuletzt der Prognose [2].
Lymphknotenmetastasen können sich in unmittelbarer Nähe der ursprünglichen Krebserkrankung bilden. Entstehen sie als Fernmetastasen in anderen Bereichen des Körpers, weist dies meist auf eine fortgeschrittene Krebserkrankung hin, deren vollständige Heilung oft nicht möglich ist [3].
Viele verschiedene Krebsarten stehen mit Lymphknotenmetastasen in Verbindung, darunter z. B. Tumoren von Magen und Darm, Prostatakrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs (malignes Melanom) oder Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs.
Die moderne Forschung konzentriert sich in verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen darauf, die genauen Mechanismen einer Metastasierung besser zu verstehen.
Je konkreter die Auswirkungen von Lymphknotenmetastasen auf den weiteren Krankheitsverlauf beschrieben werden können, desto passgenauer können auch Therapiekonzepte angeboten werden [2].
Lymphknoten finden sich überall im Körper, besonders konzentriert u. a. im Bereich des Beckens.
Lymphknoten sind oft die erste Station, in der sich vom ursprünglichen Tumor abgelöste Krebszellen ansiedeln. Dadurch, dass körpereigene normale Immunfunktionen umgangen oder unterdrückt werden, können diese Absiedlungen überhaupt wachsen – ein Prozess, der häufig ohne spezifische Beschwerden bleibt. Häufig wird der Lymphknotenbefall anlässlich einer Nachsorgeuntersuchung entdeckt [2].
Im Normalzustand sind Lymphknoten nur wenige Millimeter große, oval geformte Organe des Immunsystems. Bei Tumorbefall – aber auch bei entzündlichen Prozessen oder Infektionen –, können sie anschwellen und sich verhärten [5]. Oft passiert das beispielsweise im Bereich des Halses, der Achselhöhlen oder der Leistengegend.
Lymphknotenmetastasen entstehen als Absiedlungen anderer primärer Krebserkrankungen, beispielsweise des Darms, der Lunge, Haut oder Prostata.
Es gibt aber auch Fälle, in denen der ursprüngliche Primärtumor nicht bekannt ist. [6]
Zu den Diagnoseverfahren gehören die umfassende individuelle Patientenanamnese, eine körperliche Untersuchung sowie ein erster orientierender Ultraschall (Sonographie) [7].
Charakterisiert werden:
Regionen erkrankter Lymphknoten (Lokalisation und Verteilungsmuster)
Größe und Form
Aufbau bzw. Struktur
Außenkonturen und die Begrenzung befallener Lymphknoten
Eine genauere Einordnung und Vermessung ermöglichen bildgebende Verfahren wie die Computer- und/ oder Magnetresonanztomographie. Häufig treten Lymphknotenmetastasen z. B. regionär gruppiert auf und liegen dicht beieinander. Solche Konglomerate möglichst exakt zu beurteilen, kommt eine entscheidende Bedeutung hinsichtlich der individuellen Behandlungsplanung und Prognose zu [7].
Insbesondere bei einem ungewöhnlichen Erscheinungsbild des Tumorwachstums kann mithilfe einer Positronenemissionstomographie (PET) oft besser differenziert – oder auch eine gutartige Neubildung von bösartigen Absiedlungen eines Primärtumors sicher abgegrenzt werden [4, 8].
Bei einem PET-CT wird die spezielle Positronenemissionstomographie (PET) – eine Methode der Nuklearmedizin – mit einer Computertomographie kombiniert. So gibt es heute für individuelle Situationen verschiedene PET-CT-Arten, die allesamt sehr empfindliche Diagnoseverfahren bieten.
Ein Beispiel: Seit Einführung der molekularen Bildgebungsverfahren (z. B. Cholin- und PSMA-PET-CT) können Lymphknoten-Rezidive im Becken bei Patienten mit Prostatakrebs besser diagnostiziert und individuell passenden Behandlungsstrategien zugeführt werden. Auch vor dem wünschenswerten Hintergrund, für Betroffene eine Antihormontherapie zu vermeiden oder zumindest hinauszuschieben. [9]
Nichtsdestotrotz kann auch eine PET-CT-Diagnostik an gewisse Grenzen stoßen, wenn es etwa um den Nachweis von Tumoren in normalgroßen Lymphknoten geht – oder um eine Situation mit mehreren Grunderkrankungen, entzündlichen oder infektiösen Zuständen [10].
Das bedeutet: Muss eine unsichere Situation genau abgeklärt werden, kann in bestimmten Fällen eine CT-gesteuerte Stanzbiopsie notwendig sein. Vor allem immer dann, wenn das Ergebnis einer solchen Lymphknotenentnahme entscheidenden Einfluss auf das weitere Behandlungskonzept hat [4].
Die Behandlung von Lymphknotenmetastasen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art und dem Stadium des Primärtumors, dem Ausmaß des Lymphknotenbefalls und dem allgemeinen Gesundheitszustand.
Weitere Gesichtspunkte, die eine Rolle für die Therapieentscheidung spielen, sind z. B. das Alter des Patienten, persönliche Präferenzen und Wünsche.
Eine optimale Kombination für Sie passender Behandlungsansätze wird stets mit Ihnen gemeinsam und einem fachübergreifenden Behandlungsteam sorgfältig diskutiert und entschieden.
Zu den etablierten Behandlungsmethoden gehören [8]:
Operative Entfernung der Lymphknoten (Lymphadenektomie)
Herkömmliche Strahlentherapie – allein oder in Kombination mit einer Operation
Medikamentöse Therapie (Chemotherapie) – allein oder in Kombination mit einer Operation und/oder herkömmlichen Strahlentherapie
Bei der chirurgischen Entfernung von Lymphknoten werden unterschieden [10]:
Systematische Lymphknoten-Dissektion, bei der in definierten Kompartimenten alle Lymphknotenstationen aufgesucht und dort vorhandene Lymphknoten komplett entfernt werden
Systematisches Lymphknoten-Sampling, bei dem man aus vordefinierten Lymphknotenstationen lediglich einzelne Lymphknoten entfernt
Punktuelles Lymphknoten-Sampling, bei dem nur einzelne prä- oder intraoperativ auffällige Lymphknoten entfernt werden
Die CyberKnife-Therapie, wie wir sie hier im ERCM durchführen, kann je nach Lymphknotenregion und Größe eine gute Behandlungsalternative sein, z. B. bei metastasiertem Prostatakrebs.
Im Sinne multimodaler onkologischer Therapiestrategien – die mehrere Behandlungsansätze individuell kombinieren –, können einzelne Metastasen oftmals sehr effektiv und sicher mit einer präzisionsmedizinischen CyberKnife-Therapie ausgeschaltet werden.
Ein stationärer Krankenhausaufenthalt, eine Anschlussheilbehandlung oder ein Rehabilitationsaufenthalt sind in der Regel nicht erforderlich. Dem gewohnten Tagesablauf und bisherigen Aktivitäten können Sie in den meisten Fällen im Anschluss an Ihre Behandlung nachgehen.
Verschiedene Studien zeigen für die innovativen Behandlungsmöglichkeiten mit dem CyberKnife-Präzisionsroboter vielversprechende Ergebnisse. Das nicht invasive, radiochirurgische Verfahren ermöglicht eine gezielte Tumorbehandlung mit minimaler Belastung des umliegenden gesunden Gewebes.
Oft ist auch nur eine einmalige Sitzung erforderlich.
Zudem kann für einige Patienten mit Prostatakrebs mitunter auch eine Antihormontherapie (AHT) vermieden werden [12]. Hormontherapien entziehen dem Körper das männliche Geschlechtshormon Testosteron, was für Betroffene enorme Beeinträchtigungen nach sich ziehen kann: Zu den mit einer AHT verbundenen möglichen Nebenwirkungen gehören beispielsweise Hitzewallungen, Muskelabnahme, Stammfettzunahme und Knochenschwund (Osteoporose) [9].
Insgesamt stellt die CyberKnife-Therapie für die Beseitigung begrenzter Lymphknotenmetastasen bei Patienten mit Prostatakrebs eine sichere und wirksame Therapie dar [13, 14, 15].
Zusammenfassend kann die Cyberknife-Therapie insbesondere bei einer begrenzten Anzahl von Lymphknotenmetastasen eine wichtige Rolle für den weiteren Krankheitsverlauf spielen [15]. Verschiedene Studienautoren gehen davon aus, dass entsprechend kombinierte und individuelle Therapieansätze zumindest für einige Patienten zu einer langfristigen Remission oder Heilung führen können.
Wir möchten Sie auf dem Weg zu einem optimalen Therapiekonzept unterstützen, das Ihnen auch die bestmögliche Lebensqualität erlaubt. Komplexer gewordene Behandlungsmöglichkeiten bedeuten, dass eine Entscheidung für Ihre Therapie immer auch mit Ihnen und dem Behandlungsteam gemeinsam sowie mit Blick auf Ihre individuelle Lebenssituation erfolgt.
Für Behandlungsanfragen bitten wir Sie, das Kontaktformular zu verwenden. Sie erreichen uns außerdem telefonisch während unserer Öffnungszeiten oder auch über unsere Social Media Kanäle.
Ihre Anfrage wird individuell und schnell bearbeitet.
Lymphknotenmetastasen entstehen, wenn sich Krebszellen von einem Primärtumor lösen und über das Blut oder das Lymphsystem zu den Lymphknoten wandern. Dort setzen sie sich fest und beginnen zu wachsen, wodurch Tochtergeschwülste, die Metastasen, entstehen.
Lymphknotenmetastasen können bei vielen Krebsarten auftreten. Häufige Beispiele, die auch im ERCM oftmals behandelt werden, sind Metastasen des Prostatakarzinoms oder des malignen Melanoms.
Lymphknotenmetastasen verursachen häufig keine spezifischen Beschwerden. Oft werden sie als schmerzlose Schwellung eines oder mehrerer Lymphknoten entdeckt, beispielsweise im Bereich des Halses, der Achselhöhlen oder Leistengegend.
Für die Entscheidung über eine individuell bestmögliche Therapiestrategie spielen insbesondere die Lymphknotenregion, die Größe der Lymphknoten und die Allgemeingesundheit eine entscheidende Rolle.
Ja, Lymphknotenmetastasen sind immer bösartig, da sie Absiedlungen von Krebszellen aus einem Primärtumor darstellen.
Das Auftreten von Lymphknotenmetastasen ist ein wichtiger Faktor für die Beurteilung des Stadiums einer Krebserkrankung und die Prognose. Meist deuten Metastasen auf ein fortgeschritteneres Stadium hin, was Einfluss auf die Behandlungsmöglichkeiten und die Auswahl einer bestmöglichen Therapiestrategie hat.
Ja, Lymphknotenmetastasen können nach der Behandlung erneut auftreten, dies wird als Rezidiv bezeichnet. Meist sitzen Rezidive nicht an der gleichen Stelle, aber möglicherweise im näheren Umfeld der zuvor behandelten Region.
[1] Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) Berlin, Leitlinie AWMF-Reg.-Nr. 025-020, Titel: Lymphknotenvergrößerung, Erstveröffentlichung: 1/1997, Leitlinienkoordination Ursula Creutzig (Hannover), Stephan Lobitz (Koblenz); Version: 5.0. Stand: 30.04.2020.
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/025-020
[2] Ji, H., Hu, C., Yang, X., Liu, Y., Ji, G., et al., Lymph node metastasis in cancer progression: molecular mechanisms, clinical significance and therapeutic interventions. Sig Transduct Target Ther. 2023;8:367.
https://doi.org/10.1038/s41392-023-01576-4
[3] Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) online, Metastasen bei Krebs (letzte Aktualisierung: 6.6.2024): https://www.krebsinformationsdienst.de/metastasen [letzter Zugriff: 11.12.2024]
https://www.krebsinformationsdienst.de/metastasen
[4] Jonker, D., Auer, R., Locke, G., Abdominal Schwannoma Mimicking Lymph Node Metastasis in Rectal Cancer, Cureus. 2022;14(12):e33096.
https://doi.org/10.7759/cureus.33096
[5] Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) online, Lymphknoten: https://www.krebsinformationsdienst.de/suche?tx_solr%5Bfilter%5D%5B0%5D=type%3AglossaryItem&tx_solr%5Bq%5D=lymphknoten [letzter Zugriff: 09.12.2024]
https://www.krebsinformationsdienst.de/suche?tx_solr%5Bfilter%5D%5B0%5D=type%3AglossaryItem&tx_solr%5Bq%5D=lymphknoten
[6] Beldi, D., Jereczek-Fossa, B. A., D'Onofrio, A., Gambaro, G., Fiore, M.R., et al., Role of radiotherapy in the treatment of cervical lymph node metastases from an unknown primary site: retrospective analysis of 113 patients. Int. J. Radiat. Oncol., Biol., Phys. 2007;69:1051-1058.
https://doi.org/10.1016/j.ijrobp.2007.04.039
[7] Dietrich, C. F., Hocke, M., Jenssen, C., Ultrasound for abdominal lymphadenopathy, Dtsch Med Wochenschr. 2013;1380:1001-1018.
https://doi.org/10.1055/s-0032-1333027
[8] Jereczek-Fossa, B. A., Jassem, J., Orecchia, R., Cervical lymph node metastases of squamous cell carcinoma from an unknown primary, Cancer Treatment Reviews 2004;30(2):153-164.
https://doi.org/10.1016/j.ctrv.2003.10.001
[9] De Bruycker, A. , Spiessens, A., Dirix, P., Koutsouvelis, N., Semac, I., et al., PEACE V – Salvage Treatment of Oligo Recurrent nodal prostate cancer Metastases (STORM): a study protocol for a randomized controlled phase II trial, BMC Cancer. 2020;20,406.
https://doi.org/10.1186/s12885-020-06911-4
[10] Flentje, M., Schumann, C., Multimodale Ansätze in Diagnose und Therapie beim NSCLC Stadium III – Der aktuelle Standard, Onkologie heute Fortbildung aktuell 2018;F2. Verfügbar unter: https://cme.mgo-fachverlage.de/uploads/exam/exam_223.pdf [letzter Zugriff: 08.12.2024]
https://cme.mgo-fachverlage.de/uploads/exam/exam_223.pdf
[11] Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF Leitlinienprogramm Onkologie, S3-Leitlinie Prostatakarzinom, Langversion 7.0, 2024, AWMF-Registernummer: 043-022OL; https://www.leitlinienprogrammonkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/ [letzter Zugriff: 08.12.2024]
https://www.leitlinienprogrammonkologie.de/leitlinien/prostatakarzinom/
[12] Jereczek-Fossa, B. A., Beltramo, G., Fariselli, L., Fodor, C., Santoro, L. et al., Robotic image-guided stereotactic radiotherapy, for isolated recurrent primary, lymph node or metastatic prostate cancer, Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2012;82(2):889-897.
https://doi.org/10.1016/j.ijrobp.2010.11.031
[13] Ingrosso, G., Trippa, F., Maranzano, E., Carosi, A., Ponti, E., et al., Stereotactic body radiotherapy in oligometastatic prostate cancer patients with isolated lymph nodes involvement: a two-institution experience, Welt J Urol. 2017;35(1):45-49.
https://doi.org/10.1007/s00345-016-1860-0
[14] Ost, P., Jereczek-Fossa, B. A., As, N. V., Zilli, T., Muacevic, A., et al., Progression-free survival following stereotactic body radiotherapy for oligometastatic prostate cancer treatment-naive recurrence: a multi institutional analysis, Eur Urol. 2016;69:9-12.
https://doi.org/10.1016/j.eururo.2015.07.004
[15] Carrasquilla, M., Creswell, M. L., Pepin, A. N., Wang, E., Forsthoefel, M., et al., Rationale for Involved Field Stereotactic Body Radiation Therapy-Enhanced Intermittent Androgen Deprivation Therapy in Hormone-Sensitive Nodal Oligo-Recurrent Prostate Cancer Following Prostate Stereotactic Body Radiation Therapy, Front. Oncol. 2021;10:606260.
https://doi.org/10.3389/fonc.2020.606260
[16] Rodler, S., Schott, M., Tamalunas, A., Marcon, J., Graser, A., et al., Safety and Efficacy of Robotic Radiosurgery for Visceral and Lymph Node Metastases of Renal Cell Carcinoma: A Retrospective, Single Center Analysis, Cancers (Basel). 2021;13(4):680.
https://doi.org/10.3390/cancers13040680